Einen Adventskalender selber machen heisst zweierlei: die Hülle basteln und sie mit 24 kleinen Geschenken befüllen, die das Warten auf Weihnachten verkürzen. Am besten gelingt das mit einem Mix aus kleinen Spielwaren, Kreativem und wenig Süssem – altersgerecht und günstig. Passende Kleinigkeiten findest du in unserer Sammlung zum Adventskalender befüllen. Viele Ideen überschneiden sich mit klassischen Mitbringseln.
Adventskalender befüllen oder füllen?
Beide Begriffe meinen dasselbe: Du bestückst einen leeren, oft selbst gebastelten Kalender mit 24 Kleinigkeiten. Ob Säckli, Boxen oder Tüten – es geht um die tägliche kleine Freude, nicht um 24 grosse Geschenke.
Adventskalender selber machen: erst die Hülle, dann die Füllung
Ein selbst gemachter Adventskalender besteht aus zwei Teilen, und die meisten unterschätzen den ersten: die Hülle — also das, worin die 24 Kleinigkeiten stecken — und die Füllung. Wer zuerst einkauft und dann überlegt, wohin damit, hat am Ende 24 Dinge und keine Idee.
Fang deshalb bei der Hülle an. Sie bestimmt, wie gross die Türchen sein dürfen:
- Tüten oder Säckli an einer Schnur — die häufigste Variante. Verzeiht unterschiedliche Grössen, lässt sich überall aufhängen, und die Kinder sehen die Vorfreude an der Wand wachsen.
- Ein Ast oder eine Holzleiter — dieselbe Idee, nur schöner. Beutel an Klammern, fertig.
- Boxen oder Schachteln im Korb — gut für sperrigere Kleinigkeiten und für Kalender, die auf dem Tisch stehen statt an der Wand hängen.
- Ein fertiges Bastelset — Papier, Vorlagen und Zahlen sind dabei, du schneidest, klebst und füllst. Der schnellste Weg, wenn du wenig Zeit hast, den Kalender aber trotzdem selber machen willst.
Material dafür findest du beim Basteln — Papier, Klebstoff, Schnur, Klammern, Stempel und Zahlen. Und wenn du gar nicht basteln magst: Ein fertiger Adventskalender ist bereits gefüllt und startklar.
Adventskalender basteln: was du wirklich brauchst
Die Liste ist kürzer, als das Internet glauben macht:
- 24 Behälter — Tüten, Säckli, Schachteln oder Klopapierrollen mit Papier drum. Gleich gross müssen sie nicht sein.
- Zahlen von 1 bis 24 — Sticker, Stempel oder von Hand geschrieben.
- Etwas zum Aufhängen — Schnur und Klammern, ein Ast, ein Kleiderbügel.
- Die Füllung — dazu unten die 24 Ideen.
Zwei Erfahrungswerte aus dem Laden. Erstens: Mach die Behälter nicht zu klein. Wer nachher merkt, dass die schönste Kleinigkeit nicht hineinpasst, baut zweimal. Zweitens: Zahlen zuletzt. Erst füllen, dann nummerieren — dann kannst du die grösseren Türchen noch auf ein Wochenende und auf den 24. Dezember legen.
Wer mit Kindern bastelt, plant am besten zwei Nachmittage: einen fürs Gestalten, einen fürs Füllen. Das Gestalten selbst ist bereits ein Stück Vorfreude — und es macht den Kalender persönlicher als jede gekaufte Variante.
Schnell-Checkliste: Adventskalender befüllen
- 24 Türchen einplanen – vom 1. bis 24. Dezember.
- Altersgerecht wählen – zum Alter des Kindes passend.
- Keine Kleinteile für Kinder unter 3 Jahren (Verschluckungsgefahr).
- Mix statt nur Süsses: Spielwaren, Kreatives, ab und zu eine Nascherei.
- Budget klein halten: viele Ideen liegen unter 5 Franken pro Türchen.
- Nicht nur Materielles: Zeit- und Erlebnis-Gutscheine zählen genauso.
- Nachhaltig denken: Holz, Papier, Dinge mit Spielwert statt Wegwerf.
- Grössere Türchen streuen: ein, zwei Highlights auf die 24 Tage verteilen.
- Verpackung mitbedenken: kleine Säckli oder Tüten machen jedes Teil zum Geschenk.
- Früh dran sein: Ende Oktober bis Mitte November ist die Auswahl noch komplett.
- Vorräte prüfen: vieles hast du vielleicht schon zu Hause.
So findest du die passende Füllung
Drei Fragen helfen bei der Auswahl:
- Wie alt ist das Kind? Das entscheidet über Sicherheit und Spielwert – für die Kleinsten keine verschluckbaren Teile.
- Was mag es gerade? Basteln, Knobeln, Sammeln, Fahrzeuge? Danach richtet sich die Füllung.
- Wie viel Süsses ist ok? Lege vorab fest, wie viele Türchen wirklich Nascherei enthalten.
Am schnellsten stöberst du direkt in der Sammlung zum Adventskalender befüllen und ergänzt ein paar Mini- und Knobelspiele für die grösseren Türchen.
24 kleine Geschenke für den Adventskalender: Ideen nach Alter und Interesse
Nach Alter passend
Für Kinder von 2 bis 7 Jahren eignen sich bunte Stifte, weihnachtliche Radiergummis, Anspitzer, kleine Notizblöcke und Sticker. Schulkinder freuen sich über Knobelspiele, Sammelfiguren, Kartenspiele oder einen Zauberwürfel. Wichtig: Bei Kindern unter 3 Jahren gehören keine Kleinteile in den Kalender. Viele altersgerechte Kleinigkeiten findest du auch bei den Mitbringseln.
Kleine Spielwaren und Knobelspiele
Mini-Puzzles, ein Flummi, ein Jo-Jo, ein kleines Spielzeugauto oder ein Geduldsspiel passen gut hinter ein Türchen und haben echten Spielwert. Sie beschäftigen das Kind über den Tag hinaus und landen nicht sofort in der Ecke. Für ein, zwei grössere Highlights lohnt ein Blick in die Partyspiele mit Mini- und Knobelspielen.
Kreativ und zum Schreiben
Stifte, Sticker, Stempel, Radiergummis oder ein kleines Malbuch sind Klassiker, die fast immer ankommen. Sie sind günstig, altersgerecht und beschäftigen kreativ. Solche Schreibwaren-Kleinigkeiten lassen sich gut über die 24 Türchen verteilen und findest du ebenfalls in der Füll-Sammlung.
Ohne Süssigkeiten
Immer mehr Eltern wünschen sich weniger Zucker im Kalender. Gute Alternativen: Seifenblasen, ein kleines Buch, Haarschmuck, eine Taschenlampe, warme Socken oder Sammelfiguren. So bleibt die Vorfreude, ohne dass 24 Tage lang genascht wird. Mit etwas Mischung ist für jedes Kind das Richtige dabei.
Zeit- und Erlebnis-Gutscheine
Nicht jedes Türchen muss etwas zum Anfassen enthalten. Kinder lieben gemeinsame Zeit: ein Gutschein fürs Guetzli-Backen, ein Waldspaziergang bei Dunkelheit mit Taschenlampe oder ein Extra-Vorlese-Abend. Solche Erlebnisse kosten nichts und bleiben oft länger in Erinnerung als ein weiteres kleines Ding.
Nachhaltig füllen
Wer Plastik vermeiden will, greift zu Holzkreiseln, Blumensamen-Tütchen, Stiften aus Recyclingmaterial oder selbstgemachten Kleinigkeiten. Nachhaltige Füllungen haben oft mehr Spielwert und eine längere Lebensdauer. Auch viele Mitbringsel aus Naturmaterial eignen sich gut.
Wie viele Türchen – und was kostet das Befüllen?
Ein paar einfache Richtwerte:
- Anzahl: klassisch 24 Türchen, vom 1. bis 24. Dezember.
- Budget: viele Ideen liegen unter 5 Franken pro Türchen – es geht um kleine Freuden, nicht um 24 grosse Geschenke.
- Mix macht's günstig: Kleinigkeiten, Selbstgemachtes und Zeit-Gutscheine kombinieren.
- Auf einmal bündeln: Wer die ganze Füllung zusammen bestellt, erreicht die Gratis-Versand-Schwelle ab CHF 85.
So bleibt der selbst gefüllte Kalender persönlich und trotzdem bezahlbar.
Wann fängst du mit dem Befüllen an?
Die ehrliche Antwort aus dem Laden: früher, als die meisten denken. Wer die 24 Kleinigkeiten Ende Oktober oder Mitte November zusammenstellt, hat die volle Auswahl und keinen Zeitdruck. Im Dezember sind gerade die beliebten Kleinigkeiten oft vergriffen – dann landet im Kalender, was übrig ist, statt was passt.
- Ende Oktober bis Mitte November: Füllung zusammenstellen, am besten in einem Durchgang.
- Ende November: Säckli oder Tüten beschriften und packen.
- Am Abend vor dem 1. Dezember: aufhängen. Wer den Kalender tagelang vorher sichtbar hängen lässt, muss ihn auch tagelang bewachen.
Ein Tipp zur Reihenfolge: Leg die ein, zwei grösseren Türchen auf ein Wochenende und auf den 24. Dezember. Dann hat das Kind Zeit, sich wirklich damit zu beschäftigen.
Kleinigkeiten aus unserem Sortiment
Lieferbare Artikel aus unserer Füll-Sammlung – als Startpunkt für deine 24 Türchen:
Weitere Hunderte Kleinigkeiten stehen in der Sammlung zum Adventskalender befüllen.
Häufige Fehler beim Adventskalender befüllen
- Nur Süsses: 24 Tage Zucker muss nicht sein – ein Mix kommt besser an.
- Zu grosse Geschenke: Der Kalender lebt von kleinen Freuden, nicht von 24 Highlights.
- Kleinteile für Kleinkinder: Bei Kindern unter 3 Jahren gehören verschluckbare Teile nicht hinein.
- Alles gleich gross: Ein, zwei Highlights zwischendrin sorgen für Spannung.
- Zu spät angefangen: Wer erst im Dezember sucht, nimmt, was noch da ist.
- Kein roter Faden: Wahllos Gekauftes wirkt beliebig – ein Mix aus Spielen, Kreativem und Erlebnissen kommt runder rüber.
Häufige Fragen (FAQ)
Womit kann ich einen Adventskalender befüllen?
Mit kleinen Spielwaren, Schreibwaren, ein wenig Süssem, nachhaltigen Kleinigkeiten und Zeit-Gutscheinen. Ideal ist ein altersgerechter Mix statt 24-mal dasselbe.
Was kann ich als kleine Geschenke in den Adventskalender tun?
Kleine Spielwaren wie Flummi, Mini-Puzzle oder Sammelfigur, Schreibwaren wie Stifte, Sticker und Stempel, dazu ab und zu eine Nascherei. Als Faustregel: Was hinter ein Türchen passt und Spielwert hat, ist ein gutes Adventskalender-Geschenk.
Wann sollte ich den Adventskalender befüllen?
Am besten Ende Oktober bis Mitte November. Dann ist die Auswahl noch komplett, und du kannst alles in einem Durchgang besorgen statt in Etappen.
Wie viele Überraschungen braucht ein Adventskalender?
Klassisch 24 – für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember eine. Es geht um kleine Freuden, nicht um 24 grosse Geschenke.
Was kostet es, einen Adventskalender selbst zu füllen?
Das lässt sich gut steuern. Viele Ideen liegen unter 5 Franken pro Türchen, und Zeit-Gutscheine kosten gar nichts.
Adventskalender befüllen ohne Süssigkeiten – welche Ideen gibt es?
Seifenblasen, kleine Bücher, Sticker, Haarschmuck, Taschenlampe, warme Socken, Sammelfiguren oder Knobelspiele. So bleibt die Vorfreude ohne täglichen Zucker.
Ab welchem Alter welche Füllung?
Für Kinder unter 3 Jahren nur Dinge ohne Kleinteile (Verschluckungsgefahr). Ab dem Kindergartenalter passen Bastelsachen und Mini-Spiele, Schulkinder mögen Knobelspiele und Sammelartikel.
Sind auch nicht-materielle Ideen sinnvoll?
Sehr. Zeit- und Erlebnis-Gutscheine wie gemeinsames Backen, ein Waldspaziergang oder ein Vorlese-Abend bleiben oft länger in Erinnerung als ein weiteres kleines Ding.
Wie mache ich den Kalender nachhaltig?
Setze auf Holz, Papier, Naturmaterial und Dinge mit langem Spielwert. Selbstgemachtes und Erlebnisse ersetzen Wegwerf-Plastik.
Kann ich Mitbringsel als Adventskalender-Füllung nehmen?
Ja, sehr gut. Viele klassische Mitbringsel passen auch hinter ein Türchen.
Was, wenn ich keine Zeit zum Basteln habe?
Dann ist ein fertiger Adventskalender die einfache Lösung – bereits gefüllt und startklar.
Wie kann ich einen Adventskalender selber machen?
In zwei Schritten: zuerst die Hülle — 24 Tüten, Säckli oder Schachteln an einer Schnur, an einem Ast oder in einem Korb — dann die Füllung. Ein fertiges Bastelset nimmt dir den ersten Schritt ab, wenn die Zeit knapp ist.
Was brauche ich, um einen Adventskalender zu basteln?
24 Behälter, Zahlen von 1 bis 24, etwas zum Aufhängen und die Füllung. Mehr nicht. Material dazu findest du beim Basteln.
Selber machen oder fertig kaufen — was lohnt sich?
Selbst gemacht wird persönlicher und lässt sich aufs Kind zuschneiden, kostet aber zwei Nachmittage. Ein fertiger Adventskalender ist in fünf Minuten erledigt. Viele Familien machen beides: einen gekauften fürs Kind, einen selbst gefüllten für Grosseltern oder Gotte und Götti.
Jetzt den Adventskalender selber machen
Mach aus 24 Kleinigkeiten eine persönliche Vorfreude: Stöbere in der Sammlung zum Adventskalender befüllen und stell die Füllung nach Alter und Interessen zusammen.
- Kleine Geschenke: viele passende Mitbringsel taugen auch als Türchen.
- Lieber startklar? Ein fertiger Adventskalender ist bereits gefüllt.
Von der Redaktion Spielzeug24 – dem Schweizer Spielzeug-Fachhandel mit Beratung in Rorschach. Sicherheitshinweis zu Kleinteilen: Spielzeug mit verschluckbaren Kleinteilen trägt gemäss Spielzeugnorm EN 71 den Warnhinweis «nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren». Weitere Infos zur Verschluckungsgefahr: bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung.
